Bräuche und mehr    

 

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 Brautentführung Sind leider PARTYKILLER!      Daher ist dies abzuraten.
 Reis werfen Die Hochzeitsgäste werfen nach der Trauung vor dem Standesamt oder der Kirche Reiskörner. Dies soll nach alter Überlieferung die Fruchtbarkeit symbolisieren.
 Hochzeitstanz

 

Bevor die Gäste nach dem Essen das Tanzbein schwingen können, muss sich erst das Hochzeitspaar der ersten Prüfung unterziehen: der erste gemeinsame Waltzer. Dann tanzt Braut mit Schwiegervater, Bräutigam mit Schwiegermutter, und dann sind die eigenen Eltern dran.
 Hochzeitstorte Wir werden oft gefragt, wann die Torte kommen MUSS. Manche wollen sie unbedingt um Punkt 24 Uhr, andere bereits ab 22 Uhr oder einfach dann, wenn’s paßt. Tradition hin oder her, wir denken, dass Sie selbst einfach festsetzen sollten, wann es Ihnen am besten paßt. Nur das gemeinsame Anschneiden der ersten Stücke (oder ganz) ist obligatorisch.
 Altes, Neues, Geliehenes,  

 Blaues

Eine Braut sollte vier Dinge am Hochzeitstag bei sich haben: etwas Altes, z. B. ein altes Familienschmuckstück, das für den Lebensabschnitt als ledige Frau steht. Etwas Neues, z. B. der Ehering, der das vor ihr liegende Leben als verheiratete Frau bezeichnet. Etwas Geliehenes, z. B. eine geliehene Halskette, dies soll als Zeichen der Freundschaft dienen. Und etwas Blaues, z. B. ein Strumpfband, als Sinnbild für die Treue.
 Brautschuh

 oder

 Strumpfband

 Versteigerung

Bei diesem “Geldspiel” wird symbolisch der Schuh oder das Strumpfband der Braut nach amerikanischem Prinzip (das jeweilige Gebot wird sofort bar entgegen genommen). Den Schuh muss der Bräutigam versuchen gegen Gebot wieder einzulösen; beim Strumpfband darf der letzte Bietende das Band der Braut entfernen.
 Brautstraußwerfen Die Braut wirft ihren Brautstrauß unter die umstehenden, unverheirateten Frauen. Diejenige, die den Strauß fängt, wird wohl als nächste heiraten.
 Polterabend Das Brautpaar lädt vor der Hochzeit seine Freunde ein, damit es sich aus dem Kreis der Unverheirateten verabschiedet. Der Name Polterabend kommt von "Poltern", denn Freunde zerscheppern an diesem Abend reichlich Porzellan. Dies soll Glück bringen und böse Geister werden vertrieben.
 Über die Schwelle tragen Böse Geister lauern nicht nur vor der Tür, sondern auch unter der Schwelle, wenn die junge Braut das neue Heim betreten will. Sie missgönnen ihr nach altem Aberglauben das Glück. Deshalb trägt der Bräutigam die Braut beschützend über die Schwelle. Sie kommt so nicht mit den dunklen Mächten in Berührung.
 Dosen ans Auto hängen An das Brautauto werden leere Blechdosen mit einer Schnur befestigt. Das Scheppern teilt allen mit, hier fährt ein Hochzeitspaar.
 Schleiertanz Um Mitternacht findet der Schleiertanz statt. Beim Tanz wird der Braut der Schleier geraubt und in viele Stücke gerissen, um diese an die Brautjungfern und Freundinnen zu verteilen. Sie sollen symbolisch etwas von dem reichen Segen mitbekommen, den das Brautpaar an diesem Tag erhalten hat.
 Junggesellen-Abschied Der Bräutigam verabschiedet sich vom Junggesellenleben. Meistens durchzechen er und seine Freunde eine Nacht in einer Gaststätte. Ein Go-Go-Girl kann eine nette Überraschung sein, aber es soll nichts übertrieben werden.

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